Klar, dass in einem derart kleinen Gehäuse keine für Projektoren sonst übliche Halogenlampe Platz findet! Vor allem ist kein Platz für eine entsprechende Kühlung. Was aber ist mit der Bildqualität?
VORTEILE:
LEDs strahlen deutlich weniger Wärme ab und ermöglichen daher ein schwächeres und damit leiseres Kühlsystem. Der Stromverbrauch ist außerdem mit weniger als 20 Watt um ein Vielfaches niedriger als bei herkömmlichen Beamern.
Und die robusten Leuchtdioden müssen im Gegensatz zu Halogenlampen wahrscheinlich nie ersetzt werden: Die angegebenen 10.000 Betriebsstunden – die Hersteller schätzen, dass LEDs nach dieser Zeit nur noch die Hälfte ihrer Leuchtkraft haben – entsprechen bei acht Stunden Laufzeit pro Tag rund sieben Jahren Dauernutzung.
Ein weiteres Novum: Die LED Beamer lassen sich optional mit einem aufgesetzten Akku nachrüsten und so auch dort nutzen, wo sich keine Steckdose befindet.
NACHTEILE:
Neben dem vergleichsweise hohen Preis ist die magere Lichtleistung der größte Schwachpunkt der LED-Technik: Sie erscheint mit 20 bis 25 ANSI-Lumen lächerlich gering.
Herkömmliche Projektoren schaffen locker das 50- bis 100fache. Echte Heimkino-Fans werden mit den „Walkman“- Beamern also garantiert nicht glücklich.
Quelle:
www.digital-world.de/magazin/reports/video/projektoren/1253320/index1.html
